Multi-Screen bzw. Multi-Device Nutzung – Studie zeigt die Herausforderung

Während vor wenigen Jahren noch das Surfen im Internet dem Computer vorbehalten war, ist mittlerweile ein ganzer Mix aus Geräten für den Internetzugang verfügbar.

Wahrscheinlich kennen Sie das auch, sie nutzen unterwegs das Smartphone um sich über ihre Umgebung zu informieren oder Freunden etwas zu zeigen, im Büro nutzen Sie den Computer für aufwändige Recherchen und zu Hause auf dem Sofa verwenden Sie einen Tablet um eine Reise zu planen oder schnell online etwas zu kaufen. Immer häufiger kommt dann noch der Fernseher ins Spiel, bei dem Sie über die integrierten Apps auf Mediatheken zugreifen und sich so ihr eigenes Programm zusammenstellen können.

Diese Nutzung mehrerer Endgeräte zum Abrufen von Daten aus dem Internet nennt man multi-screening oder multi-device-usage. Google hat nun eine interessante Studie mit dem Titel „The Multi-screen World: Understanding Cross-Plattform Consumer Behavior“ vorgestellt in der dieses Nutzungsverhalten näher untersucht wurde.

Laut dieser Studie wechseln bereits heute 90 % der Nutzer zwischen den verschiedenen Geräten um einen einzelnen Vorgang abzuschließen. Interessant ist dabei, dass schon jetzt das Smartphone der Ausgangspunkt für die meisten Internetaktivitäten ist.

Die Herausforderung für Unternehmen ist es also den Nutzern ein konsistentes Nutzungserlebnis über alle Endgeräte hinweg zu bieten. Außerdem ist darauf zu achten, dass man dem Kunden einen möglichst einfachen Weg bietet die Informationen von einem Gerät zum anderen mitzunehmen bzw. die Information auf allen Geräten zu finden. Es wäre doch schade, wenn ein Kunde mit seinem Smartphone auf ihr Produkt gestoßen ist, es Abends am PC kaufen möchte, es aber über die Suche nicht findet und schließlich ein Konkurrenzprodukt kauft…

Infografik zur Nutzung von multi-screens

Smartphone Ausgangspunkt der meisten Internetnutzungen

SMS stirbt aus – Nachfolger Joyn in den Startlöchern

Nach Information der Nachrichtenagentur dpa wird Vodafone den Nachfolger der SMS bereits im Mai in Deutschland an den Start bringen. Zunächst soll das Spitzenmodell Samsung Galaxy SII mit „Joyn“ ausgerüstet werden.

Joyn ist der internationale Markenname für den Multimedia-Standard RCS-e, den der internationale Verband der Mobilfunkanbieter (GSMA) auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt hat.

RCS-e ermöglicht Funktionen wie Chats, Videotelefonie, Gespräche und den Versand von Dateien. Wobei die gesamte Kommunikation über das Internet stattfindet. Damit reagieren die Mobilfunkbetreiber auf die zunehmende Konkurrenz wie WhatsApp, Google Talk oder iChat, mit denen ähnliche Funktionen bereits heute über das Internet verfügbar sind.

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+Christian Bolz

@futurezone.at

Wissenschaftler drucken RFID Tags auf Papier

RFID (Radio Frequency Identification) Tags sind aus einer Vielzahl moderner Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere Prozesse in der Logistik und Lagerwirtschaft können durch RFID Tags effizienter gesteuert werden.

Laut einer Pressemitteilung der Universität Montpellier ist es einem Team aus Wissenschaftlern rund um Camille Ramade gelungen diese RFID Tags erstmals auf Papier zu drucken.

Hierzu verwenden sie statt Kupfer oder Silber, das heute überwiegend genutzt wird, Aluminium. Dies kann dünner aufgetragen werden, was die Kosten reduziert und die Einsatzmöglichkeiten erhöht. So können durch dieses Verfahren auch gewöhnliche Produktverpackungen leicht mit RFID Tags ausgestattet werden. Selbst der Einsatz auf Flyern und Broschüren könnte damit wirtschaftlich abgebildet werden. Perspektivisch können dadurch Barcodes und QR-Codes ersetzt werden.

@via tech2

W-Lan in allen ICE bis 2014

Die mobile Kommunikation bekommt einen weiteren Punkt an dem Sie sich entfalten kann – die Zugreise.

Deutsche Bahn plant alle ICE mit W-Lan auszustatten

Wie die Deutsche Bahn in einer Presseinformation mitteilt, sollen gemeinsam mit der Deutschen Telekom, bis 2014 neben den bestehenden 69 Zügen weitere 185 ICEs mit W-Lan-Hotspots ausgerüstet werden. Den Beginn markiert die Strecke Mannheim-Basel, die bereits Anfang 2012 mit mobilem Internet versorgt werden soll. Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr sagt dazu „Der Internetzugang mit hoher Qualität im ICE ist für viele unserer Kunden ein wichtiger Faktor bei Ihrer Entscheidung für die Bahn. Denn wie kein anderes Verkehrsmittel bieten wir optimale Bedingungen, um die Reisezeit sinnvoll zu nutzen.“

@mobile-zeitgeist.com   @mobilbranche.de

COUPIES startet Mobile Couponing mit NFC

Wie das Kölner Start-Up COUPIES berichtet, soll der Nahbereichsfunk Near Field Communication (NFC) in Zukunft die EC-Karte oder den Geldbeutel überflüssig machen und mit dem Smartphone die Kommunikation zwischen Händler und Kunde am Point of Sale (POS) vereinfachen.

Seit Mitte November rüstet COUPIES Schritt für Schritt die Partnergeschäfte – seien es Einzelunternehmen oder Filialisten – mit NFC-Touchpoints aus und startet so NFC-Couponing in Deutschland!

Mobile Couponing - NFC-Touchpoint der Firmma COUPIES

Smartphones mit NFC-Technologie können jetzt durch bloßes heranhalten des Handys an den COUPIES-Touchpoint- den Mobile Coupon einlösen. Folgendes Video zeigt eine NFC-Einlösung im Store. Hierdurch wird eine nahezu 100% Genauigkeit bei der Einlösemessung erzielt, was eine deutlich bessere Auswertung der Kampagne auf Hersteller- und Händlerseite ermöglicht.

Felix Schul, Geschäftsführer und Leiter Technik bei COUPIES: „Bereits seit geraumer Zeit statten Handyhersteller wie Samsung, Nokia oder Motorola ihre Smartphones mit NFC aus, allein es fehlen die entsprechenden Dienste bzw. Apps, welche diese Technik auch einsetzen. Wir nutzen NFC jetzt, um die Einlösung unserer mobilen Rabatt-Coupons am POS zu optimieren. Mit COUPIES beginnt die flächendeckende Nutzung von NFC-Couponing in Deutschland!“

Die Akzeptanzstellen müssen lediglich die Mobile Couponing Aufkleber im Kassenbereich anbringen.

Möchte ein Kunde einen Handy-Coupon nutzen, bittet das Kassenpersonal diesen am Touchpoint einzulösen. Handys, die bereits ein NFC Modul integriert haben, müssen dazu ihr Handy an den Aufkleber halten. User ohne NFC-Smartphone fotografieren aus der COUPIES App heraus den QR-Code auf dem Sticker ab und lösen so ebenfalls den Coupon ein.

Einlösung eines mobile Coupons mittels NFC-Technologie oder QR Code

Mehr Informationen zu COUPIES finden Sie unter www.coupies.de

Was ist mobile Couponing oder mCouponing?

Bestimmt kennen Sie die guten alten Rabattmarken oder Coupons, die man entweder aus Werbebeilagen, Zeitungen, etc. ausschneidet oder nach dem Bezahlen an der Kasse erhält. Diese erfreuen sich schon seit vielen Jahren enormer Beliebtheit und sind daher ein gern eingesetztes Instrument im Marketing-Mix.

Ein großes Problem bei den herkömmlichen auf Papier gedruckten Coupons ist allerdings, dass viele Konsumenten dazu neigen, diese zu Hause zu vergessen.

Ein Ansatz um dieses Vergessen zu vermeiden, ist der Einsatz von mobile Coupons oder kurz mCoupons. Hier werden die Coupons direkt auf das Smartphone übertragen, welches die meisten Konsumenten immer bei sich haben.Um die Coupons einzulösen, werden sie einfach an der Kasse vorgezeigt.

Um die mobile Coupons auf die Smartphones zu bekommen, gibt es verschiedene Coupon-Apps, wie zum Beispiel die des Kölner Start-Up Coupies. Hier kann man sich direkt unterwegs anzeigen lassen, welche Unternehmen im näheren Umkreis Coupons anbieten und diese dann gezielt ansteuern. Coupies zählt damit zu den Location Based Services, bei denen man sich über GPS lokalisieren lassen kann um Umgebungsinformationen zu erhalten.

Gerade für Filialisten ist das natürlich ein interessanter Weg um Laufkundschaft für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Bild eines mobile Coupons

Beispiel: Mobile Coupon

Facebook: Mobile Werbung ab März?

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg heute meldet, plant Facebook den Start in das mobile Werbegeschäft. Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei nicht näher genannte Experten.

So soll voraussichtlich ab Ende März die Einblendung von Werbung in die News Feeds möglich sein. Das würde dazu führen, dass Nachrichten von Freunden mit Werbeangeboten verschmelzen würden.

Facebook könnte hierbei die Tatsache nutzen, dass das Unternehmen über eine Vielzahl an Informationen zu den möglichen Werbekunden verfügt. Dadurch könnten die Werbeeinblendungen sehr fein auf potentielle Kunden abgestimmt werden.

Es bleibt allerdings abzuwarten ob das Unternehmen tatsächlich diesen Schritt geht, da diese Art der Werbeeinblendung auch die Gefahr mit sich bringt bestehende Nutzer zu verärgern und schließlich zu verlieren.

Kataloge werden digital mit Google catalogs

Wie der Internetkonzern Google in seinem Blog bekanntgab hat das Unternehmen einen neuen Service mit dem Name Google catalogs gelauncht. Vorerst ist dieser zwar noch nicht in Deutschland verfügbar, doch könnte er auch hierzulande für Bewegung im Mobile Marketing sorgen.

Die dazugehörige App ist für Android-Tablets und das iPad optimiert und kann in den USA über den Android Market und den App Store bezogen werden.

Unternehmen die ihren Katalog in Google catalogs anbieten möchten können diesen kostenfrei einstellen. Dadurch dürften auch kleinere Unternehmen die Chance haben einen Zugang zum Mobile Marketing zu erhalten.

Interessant ist, dass die Kataloge multimedial aufgewertet werden können und die Kunden auch direkt die Möglichkeit haben aus dem Katalog heraus, entweder den nächsten Store zu finden, oder das Produkt direkt online zu kaufen.

Produktabbildung Google catalogs

Google catalogs

Nutzerfreundlichkeit im Mobile Marketing

Gestern hatte ich ja in meinem Artikel – Deutsche Marketer verschenken Marktanteile im Mobile-Web – aufgezeigt, dass Mobile Marketing von den Konsumenten noch kaum genutzt wird, da die Nutzerfreundlichkeit der Angebote oftmals nicht den Erwartungen entspricht. Das muss allerdings nicht so sein. Es gibt keine technischen Gründe weshalb wir den Konsumenten hier keine vernünftigen Lösungen anbieten können.

Als kleine Anregung habe ich hier mal eine Beispielanwendung die zeigt, dass Mobile Marketing durchaus nutzerfreundlich gestaltet werden kann und vor allem, dass man hier ein unmittelbares Kauferlebnis schaffen kann. Interessant ist an diesem Beipiel auch der Einsatz von NFC (Near Field Kommunikation). der die Gesamtanwendung noch einfacher und schneller zu einem Benutzererlebnis werden lässt. Mich würde Ihre Meinung zu diesem Beispiel sehr interessieren. Könnten Sie sich eine ähnliche Anwendung für Ihr Unternehmen vorstellen?

BrandTable Concept from S_Digital on Vimeo.

Deutsche Marketer verschenken Marktanteile im Mobile-Web

„Die deutschen Marketer verschenken zur Zeit Marktpotential im Mobile-Web“ zu diesem Fazit kommen Ipsos und TNS Infratest in ihren aktuellen Studien im Auftrag von Google Deutschland und dem BVDW. Befragt wurden 2.000 Konsumenten sowie 200 Entscheider auf Unternehmensseite.

Wie es in der Mitteilung heißt, nutzt zwar jeder Zweite sein Smartphone um Informationen im Netz zu recherchieren, ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft haben allerdings bisher nur 28 % der Befragten. Doch woran liegt das?

Die Antworten der Befragten zeichnen hier ein sehr klares Bild. Es liegt daran, dass das mobile Einkaufen zu kompliziert ist und die mobilen Webseiten nicht den erwarteten, vom stationären Surfen gewohnten, Komfort bieten. Außerdem liegt es schlicht und einfach daran, dass zwei Drittel der Unternehmen noch gar nicht über eine mobil optimierte Website verfügen.

Das bringt mich zu dem Fazit, dass es sich lohnt, sich über den Bereich Mobile Marketing Gedanken zu machen und vor Allem recht schnell hier einzusteigen. Denn noch sind die  Marktanteile im Mobile-Web offensichtlich nicht verteilt und die Karten können neu gemischt werden.

Ein, wie ich finde sehr überzeugendes Beipiel, wie man Anwendungen im Mobile Marketing nutzerfreundlich gestalten und gleichzeitig auch unmittelbar zum Verkauf führen kann finden Sie in meinem Artikel Nutzerfreundlichkeit im Mobile Marketing.

Die vollständie Pressemitteilung von Google Deutschland finden Sie hier.