Sony bringt Near Field Communication (NFC) ins Wohnzimmer

Mit den neuen Xperia SmartTags macht Sony Near Fild Communication oder kurz NFC zu einem Lifestyleobjekt.

Jeder kennt die kleinen, immer wiederkehrenden, Aufgaben die man ständig mit seinem Smartphone durchführt. Ob Wecker stellen, WLAN an oder ausschalten, oder die Rufton-Lautstärke je nach Ort anpassen. Diese Aufgaben manuell auszuführen ist nicht unbedingt schlimm oder störend, aber dank NFC auch nicht mehr nötig.

Sony Xperia NFC SmartTag

Sony hat jetzt den ersten Schritt gewagt NFC in die heimischen Wohnzimmer zu bringen. Mit den Xperia SmartTags hat das Unternehmen ein Produkt geschaffen, dass recht schick aussieht und vor allem, laut Sony, einfach zu programmieren ist. Gut ist, dass die NFC-Tags mit allen NFC-fähigen Handys funktionieren. Voraussichtlich werden die NFC-Tags ab dem zweiten Quartal zu einem Preis von ca. 30$ für vier Tags erhältlich sein.


Dieser Schritt ist für Mobile Marketer insbesondere deshalb interessant, da sich der Kunde in seinem gewohnten Umfeld an diese für Ihn neue Technik gewöhnen und damit deren praktischen Nutzen erfahren kann.

via @cnet

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Stiktu – Augmented Reality App für Konsumenten

Gestern hab ich die, für mich, erste Augmented Reality App entdeckt, die sich speziell an Konsumenten richtet.

Die Macher hinter dem Augmented Reality Browser Layar haben mit Stiktu eine gratis-App auf den Markt gebracht, mit der es auch für Nicht-Entwickler ganz einfach möglich ist in das Thema Augmented Reality einzusteigen. Stiktu ist für Android und iOS-Geräte verfügbar.

Interessant finde ich, dass die App nicht nur einen wirklich spielend einfachen Einstieg in das Thema Augmented Reality bietet, sondern auch den Ansatz, dass ein kleines soziales Netzwerk integriert ist. So werden die neuesten „Werke“ für alle zugänglich gemacht und jeder kann die Werke bewerten.

Aktuell ist das sicherlich nur eine kleine Spielerei, die auch noch nicht wirklich überzeugt, doch könnte sich daraus noch wirklich etwas entwickeln. Zumindest die Tatsache, dass Augmented Reality den Schritt macht von einer Nerd-Sache zu einem Spielzeug für Konsumenten ist schon mal ziemlich interessant…

Near Field Communication (NFC) auf Android-Geräten nachrüsten

Smartphones und Tablets mit Android Betriebssystem und iPhones können voraussichtlich ab dem 2. Quartal mit NFC nachgerüstet werden.

Eine entsprechende Meldung veröffentlichte gestern das amerikanische Unternehmen Moneto in einer Pressemitteilung die bei Engadget nachgelesen werden kann. Laut dieser Meldung kann zukünftig (vorerst leider nur in den USA) eine microSD Karte bei Moneto gekauft werden, die NFC fähig ist. Diese lässt sich dann einfach als zusätzlicher Speicher in die meisten Android-Geräte einsetzen.

Das Bild zeigt das System des Unternehmens Moneto zum nachrüsten nicht NFC-fähiger Android-Geräte und iPhones

Zahlungsvorgänge können dann direkt über das Smartphone oder den Tablet mittels Near Field Communication an PayPass-Akzeptanzstellen durchgeführt werden. PayPass ist ein Tab-to-Pay-Dienst des Unternehmens Mastercard.

Der Vorteil dieses Systems, ist neben der Möglichkeit, auch nicht NFC-Geräte mit NFC ausstatten zu können, vor allem die Tatsache, dass bei Moneto eine App geladen werden muss um Zahlungsvorgänge aktivieren zu können. Diese sorgt, laut Moneto, dafür, dass NFC-Finanztransaktionen nur dann stattfinden können, wenn die App offen ist. Außerdem soll das System nur Zahlungsfreigaben nach PIN-Eingabe ermöglichen. Damit versucht das Unternehmen NFC-Kritikern, die eine Schwachstelle darin sehen, dass die NFC-Chips fernausgelesen werden könnten, entgegen zu kommen.

Für iPhones wird es wohl ein extra iPhone-Case geben, das mit einem NFC-Chip ausgestattet ist.

Bleibt abzuwarten, wie die Deutschen Banken mit diesem Thema umgehen und wann wir ähnliche Systeme auch hierzulande nutzen können.

Domino’s Pizza setzt Augmented Reality Poster ein

Mit Augmented Reality eine Pizza bestellen? Kein Problem. Die Amerikanische Pizzakette Domino’s Pizza hat eine Augmented Reality Kampagne gestartet bei der genau das möglich wird.

An mehr als 6.000 Plakaten die in ganz Großbritannien verteilt sind, können die Kunden die neuen Mobile Marketing Services testen. Das Unternehmen setzt dabei auf die Augmented Reality App Blippar.

Augmented Reality Kampagne Plakat der Pizaakette Dominos

Doch nicht nur Pizza lässt sich über diesen Weg bei Domino’s bestellen. Viel eher gibt das Unternehmen den Kunden die Möglichkeit mittels Augmented Reality ein großes Spektrum mobiler Services abzurufen. So kann man sich direkt aus der Anwendung heraus mit dem Unternehmen auf Facebook verknüpfen, das nächste Restaurant der Kette finden, sich die Speisekarte ansehen, oder die Unternehmens-App downloaden.

Mobile App zur Augmented Reality Kampagne von Dominos Pizza

Wie ich finde ein sehr interessantes Beispiel wie man heute bereits Augmented Reality wirklich sinnvoll einsetzen kann.

via @mobilecommercedaily.com; @adweek.com

 

Grafisch individualisierte QR-Codes selbst erstellen

QR-Codes müssen nicht langweilig aussehen. Mit einfachen Mitteln können die QR-Codes grafisch individualisiert werden.

Nachdem Sie in den ersten drei Teilen meiner Serie zum Thema QR-Codes bereits erfahren konnten 1.) Was ein QR-Code ist, 2.) Wie man einen QR-Code entschlüsseln kann und  3.) Wie man einen QR-Code selbst erstellen kann, möchte ich Ihnen heute die Möglichkeit vorstellen, einen QR-Code grafisch zu individualisieren.

Um unseren QR-Code grafisch zu individualisieren, nutzen wir die Eigenschaft der Codes, dass Informationen redundant abgebildet werden. Wie im ersten Teil der Serie beschrieben können dadurch QR-Codes fehlerfrei gelesen werden, auch wenn bis zu 30% des Codes nicht lesbar sind. Wichtig ist dabei, dass beim Erstellen des QR-Codes der Fehlerkorrekturlevel H gewählt wird.

Die Fehlerkorrektur macht es möglich, dass man zum Beispiel eine kleine Grafik (wie ein Logo) einfach über den QR-Code legen kann.

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes - Schachtelschmiede.de

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes

Dieses Beispiel kann selbst mit einer Software wie PowerPoint in wenigen Minuten realisiert werden. Selbstverständlich kann man das ganze auch etwas aufwändiger gestalten, indem man das schwarze Raster farbig einfärbt und die Kanten abrundet…

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

oder man den QR-Code in einen interessanten Kontext einbettet….

Themenbezogener QR-Code in einem eingebetteten Kontext

Das Japanische Rote Kreuz nutzt einen themenbezogenen QR-Code in einem eingebetteten Kontext

+Christian Bolz

Augmented Reality und QR-Codes bringen Mehrwert auf CD-Verpackung

Die Band „Jive Talk“ zeigt, wie man Augmented Reality (AR) und QR-Codes intelligent nutzen kann, um seinen Fans ein besonderes Erlebnis zu bieten.

Auf Ihrer neuen CD-Verpackung nutzt die kanadische Band gleich zwei interessante Technologien um Ihr Album aufzuwerten.

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Klappt man die Verpackung auf, erscheint ein Augmented Reality Marker. Hält man diesen an einen Computer mit integrierter Kamera und einem AR-Browser, kann man die Band virtuell zum Leben erwecken.

Augmented Reality erweckt die Band Jive Talk zum Leben

Die Band erwacht dank Augmented Reality zum Leben

Das ist ja schon recht interessant doch geht die Band noch einen Schritt weiter, indem Sie im Booklet die Köpfe der vier Bandmitglieder zeigt auf deren Mund ein QR-Code aufgedruckt ist.

QR-Codes auf CD-Verpackung lassen Band singen

QR-Codes scannen und die Band beginnt zu singen

Scannt man diesen und legt das Smartphone auf die Markierung, öffnet sich ein Video mit einem animierten Mund des jeweiligen Bandmitglieds. So kann man die Jungs Ihren Song spielen lassen.

@packagingoftheworld  @augmentedadvertising

W-Lan in allen ICE bis 2014

Die mobile Kommunikation bekommt einen weiteren Punkt an dem Sie sich entfalten kann – die Zugreise.

Deutsche Bahn plant alle ICE mit W-Lan auszustatten

Wie die Deutsche Bahn in einer Presseinformation mitteilt, sollen gemeinsam mit der Deutschen Telekom, bis 2014 neben den bestehenden 69 Zügen weitere 185 ICEs mit W-Lan-Hotspots ausgerüstet werden. Den Beginn markiert die Strecke Mannheim-Basel, die bereits Anfang 2012 mit mobilem Internet versorgt werden soll. Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr sagt dazu „Der Internetzugang mit hoher Qualität im ICE ist für viele unserer Kunden ein wichtiger Faktor bei Ihrer Entscheidung für die Bahn. Denn wie kein anderes Verkehrsmittel bieten wir optimale Bedingungen, um die Reisezeit sinnvoll zu nutzen.“

@mobile-zeitgeist.com   @mobilbranche.de

COUPIES startet Mobile Couponing mit NFC

Wie das Kölner Start-Up COUPIES berichtet, soll der Nahbereichsfunk Near Field Communication (NFC) in Zukunft die EC-Karte oder den Geldbeutel überflüssig machen und mit dem Smartphone die Kommunikation zwischen Händler und Kunde am Point of Sale (POS) vereinfachen.

Seit Mitte November rüstet COUPIES Schritt für Schritt die Partnergeschäfte – seien es Einzelunternehmen oder Filialisten – mit NFC-Touchpoints aus und startet so NFC-Couponing in Deutschland!

Mobile Couponing - NFC-Touchpoint der Firmma COUPIES

Smartphones mit NFC-Technologie können jetzt durch bloßes heranhalten des Handys an den COUPIES-Touchpoint- den Mobile Coupon einlösen. Folgendes Video zeigt eine NFC-Einlösung im Store. Hierdurch wird eine nahezu 100% Genauigkeit bei der Einlösemessung erzielt, was eine deutlich bessere Auswertung der Kampagne auf Hersteller- und Händlerseite ermöglicht.

Felix Schul, Geschäftsführer und Leiter Technik bei COUPIES: „Bereits seit geraumer Zeit statten Handyhersteller wie Samsung, Nokia oder Motorola ihre Smartphones mit NFC aus, allein es fehlen die entsprechenden Dienste bzw. Apps, welche diese Technik auch einsetzen. Wir nutzen NFC jetzt, um die Einlösung unserer mobilen Rabatt-Coupons am POS zu optimieren. Mit COUPIES beginnt die flächendeckende Nutzung von NFC-Couponing in Deutschland!“

Die Akzeptanzstellen müssen lediglich die Mobile Couponing Aufkleber im Kassenbereich anbringen.

Möchte ein Kunde einen Handy-Coupon nutzen, bittet das Kassenpersonal diesen am Touchpoint einzulösen. Handys, die bereits ein NFC Modul integriert haben, müssen dazu ihr Handy an den Aufkleber halten. User ohne NFC-Smartphone fotografieren aus der COUPIES App heraus den QR-Code auf dem Sticker ab und lösen so ebenfalls den Coupon ein.

Einlösung eines mobile Coupons mittels NFC-Technologie oder QR Code

Mehr Informationen zu COUPIES finden Sie unter www.coupies.de

Was ist mobile Couponing oder mCouponing?

Bestimmt kennen Sie die guten alten Rabattmarken oder Coupons, die man entweder aus Werbebeilagen, Zeitungen, etc. ausschneidet oder nach dem Bezahlen an der Kasse erhält. Diese erfreuen sich schon seit vielen Jahren enormer Beliebtheit und sind daher ein gern eingesetztes Instrument im Marketing-Mix.

Ein großes Problem bei den herkömmlichen auf Papier gedruckten Coupons ist allerdings, dass viele Konsumenten dazu neigen, diese zu Hause zu vergessen.

Ein Ansatz um dieses Vergessen zu vermeiden, ist der Einsatz von mobile Coupons oder kurz mCoupons. Hier werden die Coupons direkt auf das Smartphone übertragen, welches die meisten Konsumenten immer bei sich haben.Um die Coupons einzulösen, werden sie einfach an der Kasse vorgezeigt.

Um die mobile Coupons auf die Smartphones zu bekommen, gibt es verschiedene Coupon-Apps, wie zum Beispiel die des Kölner Start-Up Coupies. Hier kann man sich direkt unterwegs anzeigen lassen, welche Unternehmen im näheren Umkreis Coupons anbieten und diese dann gezielt ansteuern. Coupies zählt damit zu den Location Based Services, bei denen man sich über GPS lokalisieren lassen kann um Umgebungsinformationen zu erhalten.

Gerade für Filialisten ist das natürlich ein interessanter Weg um Laufkundschaft für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Bild eines mobile Coupons

Beispiel: Mobile Coupon

Facebook: Mobile Werbung ab März?

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg heute meldet, plant Facebook den Start in das mobile Werbegeschäft. Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei nicht näher genannte Experten.

So soll voraussichtlich ab Ende März die Einblendung von Werbung in die News Feeds möglich sein. Das würde dazu führen, dass Nachrichten von Freunden mit Werbeangeboten verschmelzen würden.

Facebook könnte hierbei die Tatsache nutzen, dass das Unternehmen über eine Vielzahl an Informationen zu den möglichen Werbekunden verfügt. Dadurch könnten die Werbeeinblendungen sehr fein auf potentielle Kunden abgestimmt werden.

Es bleibt allerdings abzuwarten ob das Unternehmen tatsächlich diesen Schritt geht, da diese Art der Werbeeinblendung auch die Gefahr mit sich bringt bestehende Nutzer zu verärgern und schließlich zu verlieren.