Starbucks crossmediale Kampagne mit QR-Code und SocialMedia-Integration

Starbucks hat eine neue QR-Code-Kampagne gestartet, bei der die Kunden dazu aufgefordert werden Ihre Lieblingsröstung zu bewerten. Was können wir aus dieser Kampagne lernen?

1. Aktivierung

Starbucks setzt bei dieser Kampagne auf eine Cross-Mediale Aktivierung, d.h. es wurden Flyer verteilt, mit denen die Aktion kurz erklärt wird. Neben dem QR-Code enthält dieser Flyer noch einen Coupon, den man bei seinem nächsten Besuch in einer Filiale der Kette abgeben kann.
Der Kunde wird also zum einen zum Mitmachen an der eigentlichen QR-Code-Kampagne und gleichzeitig über einen gefühlten Belohnungsmechanismus zum nächsten Kauf animiert.
Drei Punkte finde ich hier besonders wichtig:
a.) der Flyer enthält nur minimalen Text
b.) der QR-Code vereinfacht den Prozess (schön ist, dass er grafisch individualisiert wurde)
c.) der Kunde wird gefühlt für sein Handeln belohnt

Crossmedialer Flyer mit QR-Code

2. Landing Page

Scannt der Kunde den QR-Code wird er direkt auf eine Kampagnenseite weitergeleitet. Das Wichtige an dieser Seite ist, dass sie speziell für den Zugriff durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets optimiert ist. Nichts wäre ärgerlicher, als an einer Mobile Kampagne teilzunehmen und dann auf einer „normalen“ Website zu landen…
Hier sind also zwei Punkte besonders wichtig:
a.) der Kunde wird direkt auf eine Kanpagnenseite geleitet und nicht einfach auf Starbucks.com
b.) die Website ist Mobile-Optimiert

Mobile-Optimierte Website

3. Streuung der Kampagne durch Social-Media-Integration

Ihnen ist wahrscheinlich direkt das Facebook-Logo im Vote-Button aufgefallen, oder?
Starbucks hat hier etwas wirklich schlaues umgesetzt. Der Kunde muss die Abstimmung über seinen Facebook-Account durchführen, was dazu führt, dass seine Teilnahme an der Kampagne in seinem Facebook-Stream erscheint. Somit sehen all seine Facebook-Kontakte automatisch den Markennamen und dass es hier eine Kampagne gibt. An dieser Kampagne können die Kontakte selbstverständlich auch direkt aus dem Stream zugreifen und teilnehmen.
Starbucks gelingt es dadurch die Streuung der Kampagne enorm zu vergrößern und dass bei minimalsten Kosten.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, freue ich mich, wenn Sie ihn fleißig teilen und dazu einen der unten aufgeführten SocialMedia-Buttons verwenden 🙂 Danke!
Auch Kommentare und Diskussionen sind erwünscht!

+Christian Bolz

Grafisch individualisierte QR-Codes selbst erstellen

QR-Codes müssen nicht langweilig aussehen. Mit einfachen Mitteln können die QR-Codes grafisch individualisiert werden.

Nachdem Sie in den ersten drei Teilen meiner Serie zum Thema QR-Codes bereits erfahren konnten 1.) Was ein QR-Code ist, 2.) Wie man einen QR-Code entschlüsseln kann und  3.) Wie man einen QR-Code selbst erstellen kann, möchte ich Ihnen heute die Möglichkeit vorstellen, einen QR-Code grafisch zu individualisieren.

Um unseren QR-Code grafisch zu individualisieren, nutzen wir die Eigenschaft der Codes, dass Informationen redundant abgebildet werden. Wie im ersten Teil der Serie beschrieben können dadurch QR-Codes fehlerfrei gelesen werden, auch wenn bis zu 30% des Codes nicht lesbar sind. Wichtig ist dabei, dass beim Erstellen des QR-Codes der Fehlerkorrekturlevel H gewählt wird.

Die Fehlerkorrektur macht es möglich, dass man zum Beispiel eine kleine Grafik (wie ein Logo) einfach über den QR-Code legen kann.

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes - Schachtelschmiede.de

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes

Dieses Beispiel kann selbst mit einer Software wie PowerPoint in wenigen Minuten realisiert werden. Selbstverständlich kann man das ganze auch etwas aufwändiger gestalten, indem man das schwarze Raster farbig einfärbt und die Kanten abrundet…

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

oder man den QR-Code in einen interessanten Kontext einbettet….

Themenbezogener QR-Code in einem eingebetteten Kontext

Das Japanische Rote Kreuz nutzt einen themenbezogenen QR-Code in einem eingebetteten Kontext

+Christian Bolz

Augmented Reality und QR-Codes bringen Mehrwert auf CD-Verpackung

Die Band „Jive Talk“ zeigt, wie man Augmented Reality (AR) und QR-Codes intelligent nutzen kann, um seinen Fans ein besonderes Erlebnis zu bieten.

Auf Ihrer neuen CD-Verpackung nutzt die kanadische Band gleich zwei interessante Technologien um Ihr Album aufzuwerten.

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Klappt man die Verpackung auf, erscheint ein Augmented Reality Marker. Hält man diesen an einen Computer mit integrierter Kamera und einem AR-Browser, kann man die Band virtuell zum Leben erwecken.

Augmented Reality erweckt die Band Jive Talk zum Leben

Die Band erwacht dank Augmented Reality zum Leben

Das ist ja schon recht interessant doch geht die Band noch einen Schritt weiter, indem Sie im Booklet die Köpfe der vier Bandmitglieder zeigt auf deren Mund ein QR-Code aufgedruckt ist.

QR-Codes auf CD-Verpackung lassen Band singen

QR-Codes scannen und die Band beginnt zu singen

Scannt man diesen und legt das Smartphone auf die Markierung, öffnet sich ein Video mit einem animierten Mund des jeweiligen Bandmitglieds. So kann man die Jungs Ihren Song spielen lassen.

@packagingoftheworld  @augmentedadvertising

COUPIES startet Mobile Couponing mit NFC

Wie das Kölner Start-Up COUPIES berichtet, soll der Nahbereichsfunk Near Field Communication (NFC) in Zukunft die EC-Karte oder den Geldbeutel überflüssig machen und mit dem Smartphone die Kommunikation zwischen Händler und Kunde am Point of Sale (POS) vereinfachen.

Seit Mitte November rüstet COUPIES Schritt für Schritt die Partnergeschäfte – seien es Einzelunternehmen oder Filialisten – mit NFC-Touchpoints aus und startet so NFC-Couponing in Deutschland!

Mobile Couponing - NFC-Touchpoint der Firmma COUPIES

Smartphones mit NFC-Technologie können jetzt durch bloßes heranhalten des Handys an den COUPIES-Touchpoint- den Mobile Coupon einlösen. Folgendes Video zeigt eine NFC-Einlösung im Store. Hierdurch wird eine nahezu 100% Genauigkeit bei der Einlösemessung erzielt, was eine deutlich bessere Auswertung der Kampagne auf Hersteller- und Händlerseite ermöglicht.

Felix Schul, Geschäftsführer und Leiter Technik bei COUPIES: „Bereits seit geraumer Zeit statten Handyhersteller wie Samsung, Nokia oder Motorola ihre Smartphones mit NFC aus, allein es fehlen die entsprechenden Dienste bzw. Apps, welche diese Technik auch einsetzen. Wir nutzen NFC jetzt, um die Einlösung unserer mobilen Rabatt-Coupons am POS zu optimieren. Mit COUPIES beginnt die flächendeckende Nutzung von NFC-Couponing in Deutschland!“

Die Akzeptanzstellen müssen lediglich die Mobile Couponing Aufkleber im Kassenbereich anbringen.

Möchte ein Kunde einen Handy-Coupon nutzen, bittet das Kassenpersonal diesen am Touchpoint einzulösen. Handys, die bereits ein NFC Modul integriert haben, müssen dazu ihr Handy an den Aufkleber halten. User ohne NFC-Smartphone fotografieren aus der COUPIES App heraus den QR-Code auf dem Sticker ab und lösen so ebenfalls den Coupon ein.

Einlösung eines mobile Coupons mittels NFC-Technologie oder QR Code

Mehr Informationen zu COUPIES finden Sie unter www.coupies.de

Wie kann ich einen QR Code selbst erstellen?

Irgendwie ist das schon interessant, wieviel Geld manche Agenturen für die Erstellung eines QR Codes abrechnen… Zumindest für den ganz normalen QR Code ist das allerdings nicht nötig, wie ich Ihnen in Teil 3 der Grundlagenserie zum Thema QR Code zeigen möchte.

Teil 3: QR Codes einfach selbst erstellen

QR Codes können ganz einfach innerhalb weniger Sekunden selbst erstellt werden. Hierzu genügt es, sich für einen der zahlreichen QR Code-Generatoren aus dem Internet zu entscheiden. Ich selbst nutze hierfür gerne die Angebote von:

goqr.me

oder

qrstuff.com

Mit goqr.me können Sie bereits QR Codes erstellen, die einen Text, eine URL oder ganze Visitenkarteninformationen im vCard-Format enthalten, einen Anruf auslösen oder eine SMS versenden.

Weiter geht das Angebot bei qrstuff.com, hier können neben den oben genannten Funktionen auch Links zu Youtube-Videos, Google Maps Locations, Social Media Profilen, und zu iTunes-Angeboten integriert werden. Außerdem hat man hier die Möglichkeit auch komplette Termine, Wi-Fi-Zuagngsdaten und PayPal Buy Now Links zu verarbeiten.

Zwei Dinge sollte man aber auf jeden Fall beachten:

1.) Den erstellten QR Code immer selbst testen 😉

2.) Ein QR Code sollte dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Da man davon ausgehen kann, dass die Nutzer den Qr Code mit ihrem Smartphone scannen, sollte auch die dahinter stehende Information mobil-tauglich sein. Also bitte nicht mittels QR Code auf die nicht mobil-optimierte Website verlinken. Das könnte zu Unmut bei den Nutzern führen.

Sie wollen mehr über Qr Codes erfahren? Hier gelangen Sie zu den weiteren Teilen der Serie:

Teil 1: Was ist eigentlich ein QR Code?

Teil 2: Wie kann ich einen QR Code entschlüsseln?

Wie kann ich einen QR Code entschlüsseln?

Das schöne an QR Codes ist, dass man zum auslesen keine komplizierten Geräte benötigt. Jeder kann ganz einfach mit seinem Smartphone QR Codes entschlüsseln.

Alles was Sie dafür benötigen ist ein Smartphone mit Kamera und ein QR Code Reader den man bequem zum Beispiel im Android Market oder im App-Store herunterladen kann und schon können Sie, in den Codes verschlüsselte Telefonnummern, Adressen, Texte, SMS, WLAN-Zugangsdaten, Geodaten, komplette Visitenkarten und vieles mehr, direkt ohne eintippen öffnen.

Eine Vielzahl an QR Code Readern ist sogar kostenfrei erhältlich, was nicht bedeuten muss, dass diese schlechter funktionieren oder weniger Informationen auslesbar sind.

Worauf Sie allerdings unbedingt achten sollten ist, dass der QR Code Reader Ihnen die Daten vor dem öffnen anzeigt. Nur so können Sie verhindern, dass der Code Sie auf Seiten leitet oder Aktionen ausführt die Sie nicht öffnen oder ausführen möchten.

Ich selbst verwende folgende QR Code Reader Apps:

BeeTagg

i-nigma

QR Reader

Einen interessanten Test verschiedener QR Code Reader finden Sie in einem Artikel von Franziska Pech unter http://www.digital-room.de/video/qr-code-reader-test

Unterschiedliche Qualitätsstufen bei QR Codes?

Haben Sie schon einmal selbst einen QR Code mittels QR Code-Generator erstellt und sich dabei gefragt, was sich denn eigentlich hinter den Fehlerkorrekturlevels verbirgt?

Ein großer Vorteil von QR Codes ist, dass Daten redundant abgebildet werden können. Dadurch können die Informationen selbst bei Beschädigung des Codes noch fehlerfrei ausgelesen werden. Und genau dabei geht es bei den Fehlerkorrekturlevels. Da die Datenkapazität ja begrenzt ist, muss man sich hier entscheiden wie viele Daten man in den Code packen möchte und wie wichtig die fehlerfreie Auslesbarkeit für die eigene Anwendung ist.

Grundsätzlich werden die vier Fehlerkorrekturlevels L, M, Q und H angeboten. Die meisten Daten können in einem QR Code des Levels L untergebracht werden. Allerdings beträgt hier die Fehlerkorrektur nur 7%. Sind mehr als 7% des Codes zerstört, ist die Information nicht mehr lesbar. Die höchste Informationssicherheit bietet der QR Code mit dem Level H. Hier können bis zu 30% des Codes zerstört sein.

Hier einmal eine kurze Übersicht über die verschiedenen Fehlerkorrekturlevels:

Level L = 7%
Level M = 15%
Level Q = 25%
Level H = 30%

+Christian Bolz

Was ist eigentlich ein QR Code?

Vielleicht ist Ihnen ja bereits auf der einen oder anderen Anzeige ein QR Code (Quick Response Code) begegnet. Was es damit auf sich hat und wie Sie diesen Code für Ihr Unternehmen nutzen können erfahren Sie in meiner Serie „QR Code Grundlagen“.

Teil 1: Was ist eigentlich ein QR Code

Der QR Code ist ein zweidimensionales Symbol das 1994 von der Firma Denso Wave entwickelt und zum Patent angemeldet wurde. Da die bis dato eingesetzten Bar Codes nur ca. 20 Zeichen aufnehmen konnten und hierfür verhältnismäßig viel Druckfläche benötigten, war es das Ziel einen Code zu entwickeln der auf einer kleinen Druckgröße eine große Datenmenge aufnehmen und schnell gescannt werden kann. So ist es den Entwicklern gelungen durch die bidirektionale Anordnung der Informationen (im QR Code werden die Daten horizontal und Vertikal abgebildet) bis zu 7,089 Zeichen in einem QR Code abzubilden.

Wenn Sie sich die Gestaltung der Codes einmal genauer ansehen werden Sie feststellen, dass das Symbol an drei Ecken quadratische Elemente enthält. Diese dienen dem QR Code Reader als Orientierungsmarken und ermöglichen somit, dass der QR Code aus jedem Winkel lesbar ist.

Ein weiterer Vorteil von QR Codes ist, dass die Daten redundant abgebildet werden können und somit je nach Ausgestaltung des Codes selbst bei Zerstörung von 30% des Symbols noch ein fehlerfreies Auslesen der Informationen möglich ist. Hierdurch ergeben sich für uns Werbetreibende interessante Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung von QR Codes.

Wie Sie einen QR Code mit Ihrem Smartphone entschlüsseln und öffnen können, erfahren Sie im zweiten Teil der Serie:

Teil 2: Wie kann ich einen QR Code entschlüsseln?

Im dritten Teil erfahren Sie, wie Sie selbst einen QR Code erstellen können:

Teil 3: Wie kann ich einen QR Code selbst erstellen?