Burger King startet NFC Spielfiguren – Gerücht

Wie der Blog MyNintendoNews berichtet, steht Burger King wohl kurz vor der Veröffentlichung von NFC Spielfiguren. Die Spielfiguren sollen wohl für die mit einem NFC Reader ausgestattete Spielekonsole Wii U konzipiert sein und voraussichtlich zum 25. Oktober erscheinen. Denkbar ist, dass man mit Hilfe der NFC Spielfiguren exklusive Charaktere in Spielen freischalten kann.

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Scandinavian Airlines plant NFC Applikation

Die Fluggesellschaft Scandinavian Airlines plant nach Angaben des Blogs NFC Times noch in diesem Sommer die Einführung einer NFC Applikation (Near Field Communication) mit der die Fluggäste noch schneller einchecken, durch den Security-Bereich gelangen und borden können.

SAS passiver NFC Sticker

Die Applikation ist eine Weiterentwicklung des passiven NFC-Stickers, den die Airline bereits seit vergangenem Oktober einsetzt. Dieser war notwendig geworden, da zu diesem Zeitpunkt noch wenige Smartphone-Modelle mit integriertem NFC ausgestattet waren. Dennoch konnten nach Airlineangaben bereits mit dieser Technik, bei den schwedischen Vielfliegern des EuroBonus Gold-Programms, Nutzungsraten von über 50 % erreicht werden. Wobei 68 % der Befragten Kunden aus dieser Gruppe angaben den Sticker mehr als sechsmal seit Oktober genutzt zu haben.

Nicht zuletzt durch die Einführung des neuen Samsung Referenzgerätes Samsung Galaxy SIII, wird sich die Verbreitung von NFC-Chips in Smartphones massiv ändern und es ist zu erwarten, dass NFC schon in wenigen Monaten zu den Standardkomponenten eines modernen Smartphones gehören wird.

Hier geht’s zum Artikel: Was ist eigentlich NFC?

+Christian Bolz

Wissenschaftler drucken RFID Tags auf Papier

RFID (Radio Frequency Identification) Tags sind aus einer Vielzahl moderner Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere Prozesse in der Logistik und Lagerwirtschaft können durch RFID Tags effizienter gesteuert werden.

Laut einer Pressemitteilung der Universität Montpellier ist es einem Team aus Wissenschaftlern rund um Camille Ramade gelungen diese RFID Tags erstmals auf Papier zu drucken.

Hierzu verwenden sie statt Kupfer oder Silber, das heute überwiegend genutzt wird, Aluminium. Dies kann dünner aufgetragen werden, was die Kosten reduziert und die Einsatzmöglichkeiten erhöht. So können durch dieses Verfahren auch gewöhnliche Produktverpackungen leicht mit RFID Tags ausgestattet werden. Selbst der Einsatz auf Flyern und Broschüren könnte damit wirtschaftlich abgebildet werden. Perspektivisch können dadurch Barcodes und QR-Codes ersetzt werden.

@via tech2

Sony bringt Near Field Communication (NFC) ins Wohnzimmer

Mit den neuen Xperia SmartTags macht Sony Near Fild Communication oder kurz NFC zu einem Lifestyleobjekt.

Jeder kennt die kleinen, immer wiederkehrenden, Aufgaben die man ständig mit seinem Smartphone durchführt. Ob Wecker stellen, WLAN an oder ausschalten, oder die Rufton-Lautstärke je nach Ort anpassen. Diese Aufgaben manuell auszuführen ist nicht unbedingt schlimm oder störend, aber dank NFC auch nicht mehr nötig.

Sony Xperia NFC SmartTag

Sony hat jetzt den ersten Schritt gewagt NFC in die heimischen Wohnzimmer zu bringen. Mit den Xperia SmartTags hat das Unternehmen ein Produkt geschaffen, dass recht schick aussieht und vor allem, laut Sony, einfach zu programmieren ist. Gut ist, dass die NFC-Tags mit allen NFC-fähigen Handys funktionieren. Voraussichtlich werden die NFC-Tags ab dem zweiten Quartal zu einem Preis von ca. 30$ für vier Tags erhältlich sein.


Dieser Schritt ist für Mobile Marketer insbesondere deshalb interessant, da sich der Kunde in seinem gewohnten Umfeld an diese für Ihn neue Technik gewöhnen und damit deren praktischen Nutzen erfahren kann.

via @cnet

Near Field Communication (NFC) auf Android-Geräten nachrüsten

Smartphones und Tablets mit Android Betriebssystem und iPhones können voraussichtlich ab dem 2. Quartal mit NFC nachgerüstet werden.

Eine entsprechende Meldung veröffentlichte gestern das amerikanische Unternehmen Moneto in einer Pressemitteilung die bei Engadget nachgelesen werden kann. Laut dieser Meldung kann zukünftig (vorerst leider nur in den USA) eine microSD Karte bei Moneto gekauft werden, die NFC fähig ist. Diese lässt sich dann einfach als zusätzlicher Speicher in die meisten Android-Geräte einsetzen.

Das Bild zeigt das System des Unternehmens Moneto zum nachrüsten nicht NFC-fähiger Android-Geräte und iPhones

Zahlungsvorgänge können dann direkt über das Smartphone oder den Tablet mittels Near Field Communication an PayPass-Akzeptanzstellen durchgeführt werden. PayPass ist ein Tab-to-Pay-Dienst des Unternehmens Mastercard.

Der Vorteil dieses Systems, ist neben der Möglichkeit, auch nicht NFC-Geräte mit NFC ausstatten zu können, vor allem die Tatsache, dass bei Moneto eine App geladen werden muss um Zahlungsvorgänge aktivieren zu können. Diese sorgt, laut Moneto, dafür, dass NFC-Finanztransaktionen nur dann stattfinden können, wenn die App offen ist. Außerdem soll das System nur Zahlungsfreigaben nach PIN-Eingabe ermöglichen. Damit versucht das Unternehmen NFC-Kritikern, die eine Schwachstelle darin sehen, dass die NFC-Chips fernausgelesen werden könnten, entgegen zu kommen.

Für iPhones wird es wohl ein extra iPhone-Case geben, das mit einem NFC-Chip ausgestattet ist.

Bleibt abzuwarten, wie die Deutschen Banken mit diesem Thema umgehen und wann wir ähnliche Systeme auch hierzulande nutzen können.

COUPIES startet Mobile Couponing mit NFC

Wie das Kölner Start-Up COUPIES berichtet, soll der Nahbereichsfunk Near Field Communication (NFC) in Zukunft die EC-Karte oder den Geldbeutel überflüssig machen und mit dem Smartphone die Kommunikation zwischen Händler und Kunde am Point of Sale (POS) vereinfachen.

Seit Mitte November rüstet COUPIES Schritt für Schritt die Partnergeschäfte – seien es Einzelunternehmen oder Filialisten – mit NFC-Touchpoints aus und startet so NFC-Couponing in Deutschland!

Mobile Couponing - NFC-Touchpoint der Firmma COUPIES

Smartphones mit NFC-Technologie können jetzt durch bloßes heranhalten des Handys an den COUPIES-Touchpoint- den Mobile Coupon einlösen. Folgendes Video zeigt eine NFC-Einlösung im Store. Hierdurch wird eine nahezu 100% Genauigkeit bei der Einlösemessung erzielt, was eine deutlich bessere Auswertung der Kampagne auf Hersteller- und Händlerseite ermöglicht.

Felix Schul, Geschäftsführer und Leiter Technik bei COUPIES: „Bereits seit geraumer Zeit statten Handyhersteller wie Samsung, Nokia oder Motorola ihre Smartphones mit NFC aus, allein es fehlen die entsprechenden Dienste bzw. Apps, welche diese Technik auch einsetzen. Wir nutzen NFC jetzt, um die Einlösung unserer mobilen Rabatt-Coupons am POS zu optimieren. Mit COUPIES beginnt die flächendeckende Nutzung von NFC-Couponing in Deutschland!“

Die Akzeptanzstellen müssen lediglich die Mobile Couponing Aufkleber im Kassenbereich anbringen.

Möchte ein Kunde einen Handy-Coupon nutzen, bittet das Kassenpersonal diesen am Touchpoint einzulösen. Handys, die bereits ein NFC Modul integriert haben, müssen dazu ihr Handy an den Aufkleber halten. User ohne NFC-Smartphone fotografieren aus der COUPIES App heraus den QR-Code auf dem Sticker ab und lösen so ebenfalls den Coupon ein.

Einlösung eines mobile Coupons mittels NFC-Technologie oder QR Code

Mehr Informationen zu COUPIES finden Sie unter www.coupies.de

MasterCard und mFoundry – Gemeinsamer Schritt in Richtung MobilePayment

MasterCard verstärkt sein Engagement im Bereich des MobilePayment.

Wie mFoundry und MasterCard am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten, wird es künftig eine Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geben um das MobilePayment international zu stärken. Dazu soll die MasterCard PayPass-Technologie mit der mobilen Bezahlplattform von mFoundry verknüpft werden.

Was ist PayPass?

PayPass ist ein „tap to pay-“ System. Es geht also darum, dass man mit einem bestimmten Medium, wie der MasterCard mit integriertem PayPass, oder dem Smartphone lediglich durch Berührung bezahlen kann. Das System basiert auf dem Prinzip der Near Field Communication (NFC). Dadurch entfällt das „durchziehen“ der Kreditkarte am Lesegerät, was den gesamten Bezahlvorgang beschleunigen soll. MasterCard wirbt auf seiner deutschen Homepage damit, dass Beträge bis 25€ ohne Eingabe einer PIN und ohne Unterschrift beglichen werden. Hierin sehe ich persönlich zumindest ein gewisses Risiko im Einsatz des Systems.

Was macht mFoundry?

Das Unternehmen mFoundry ist auf mobile Bezahlsysteme spezialisiert. Ein sehr gutes Beispiel, das auch sehr gut aufzeigt wie Mobile Marketing nutzerfreundlich und zielorientiert eingesetzt werden kann, ist die Starbucks Card Mobile bei der mFoundry das Bezahlsystem integriert hat. Mit diesem System ist es möglich, mittels Kreditkarte sein Starbucks-Guthaben aufzuladen, Ladestände zu kontrollieren, seine Transaktionen einzusehen und direkt in der Filiale mit dem Handy zu bezahlen.

Worin liegt die Chance der Zusammenarbeit?

Wen man sich die beiden Geschäftsmodelle ansieht, ergibt sich aus meiner Sicht, für die Unternehmen aus der Kooperation die Chance, die PayPass-Funktion von der Kreditkarte auf ein Smartphone mit NFC-Unterstützung zu holen und damit ohne den Umweg zuvor ein Guthaben aufladen zu müssen direkt bezahlen zu können. Schön fände ich es, wenn man dabei die PIN-Eingabe am Display des Smartphones zur Voraussetzung machen würde, um das für mich vorhandene Risiko aufzuheben.

 

 

Was ist eigentlich NFC?

NFC (Near Field Communication) wird voraussichtlich eine der wichtigsten Technologien zur weiteren Entwicklung des Mobile Marketing sein. Durch NFC wird der Austausch von Informationen zwischen zwei Geräten, die sehr nahe aneinander gehalten werden, ermöglicht. Der maximale Abstand beträgt ca. 10cm womit das Ausspähen der übertragenen Inhalte verhindert werden soll.

Die von NXP Semiconductors und Sony entwickelte NFC-Technologie ist bereits seit dem Jahr 2002 im Markt und zum Beispiel von Zutrittskontrollen bekannt. Doch seit ein paar Monaten erfährt NFC eine wahre Renaissance.Grund dafür sind zahlreiche Anwendungen gerade im Bereich des Mobile Marketing die NFC für Unternehmen sehr interessant machen. Eine der wichtigsten Möglichkeiten wird hier sicherlich das Mobile Payment, also das bezahlen direkt über das Handy, sein. Außerdem können Mobile Marketing-Anwendungen für die Kunden wesentlich nutzerfreundlicher gestaltet werden.
Wie zdnet berichtet dürfte das auch der Grund sein, weshalb man davon ausgeht, dass bis zum Jahr 2016 mehr als 700 Millionen Smartphones ausgeliefert werden, die die NFC-Technologie unterstützen.

Aber auch für Werbekampagnen und im Bereich der SocialMedia-Integration liefert NFC spannende Ansätze.
Ein Beispiel zur Integration von NFC in eine Mobile Marketing-Anwendung habe ich in meinem Artikel Nutzerfreundlichkeit im Mobile Marketing beschrieben.

Beispielbild NFC-Technologie

Nutzerfreundlichkeit im Mobile Marketing

Gestern hatte ich ja in meinem Artikel – Deutsche Marketer verschenken Marktanteile im Mobile-Web – aufgezeigt, dass Mobile Marketing von den Konsumenten noch kaum genutzt wird, da die Nutzerfreundlichkeit der Angebote oftmals nicht den Erwartungen entspricht. Das muss allerdings nicht so sein. Es gibt keine technischen Gründe weshalb wir den Konsumenten hier keine vernünftigen Lösungen anbieten können.

Als kleine Anregung habe ich hier mal eine Beispielanwendung die zeigt, dass Mobile Marketing durchaus nutzerfreundlich gestaltet werden kann und vor allem, dass man hier ein unmittelbares Kauferlebnis schaffen kann. Interessant ist an diesem Beipiel auch der Einsatz von NFC (Near Field Kommunikation). der die Gesamtanwendung noch einfacher und schneller zu einem Benutzererlebnis werden lässt. Mich würde Ihre Meinung zu diesem Beispiel sehr interessieren. Könnten Sie sich eine ähnliche Anwendung für Ihr Unternehmen vorstellen?

BrandTable Concept from S_Digital on Vimeo.