Infografik: 30 Jahre Mobile Kommunikation

Die mobile Kommunikation hat sich in den letzten knapp 30 Jahren rasant verändert, wie die Infografik der Kollegen von infografiknews.com eindrucksvoll zeigt. Ich freue mich schon darauf diese Entwicklung im Mobilebrandblog für Sie zu verfolgen und Ihnen Vorschläge zu zeigen, wie man diese im Mobile Marketing sinnvoll einsetzen kann.

Mobile Future - Die Mobilfunktrends der Zukunft

 

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Multi-Screen bzw. Multi-Device Nutzung – Studie zeigt die Herausforderung

Während vor wenigen Jahren noch das Surfen im Internet dem Computer vorbehalten war, ist mittlerweile ein ganzer Mix aus Geräten für den Internetzugang verfügbar.

Wahrscheinlich kennen Sie das auch, sie nutzen unterwegs das Smartphone um sich über ihre Umgebung zu informieren oder Freunden etwas zu zeigen, im Büro nutzen Sie den Computer für aufwändige Recherchen und zu Hause auf dem Sofa verwenden Sie einen Tablet um eine Reise zu planen oder schnell online etwas zu kaufen. Immer häufiger kommt dann noch der Fernseher ins Spiel, bei dem Sie über die integrierten Apps auf Mediatheken zugreifen und sich so ihr eigenes Programm zusammenstellen können.

Diese Nutzung mehrerer Endgeräte zum Abrufen von Daten aus dem Internet nennt man multi-screening oder multi-device-usage. Google hat nun eine interessante Studie mit dem Titel „The Multi-screen World: Understanding Cross-Plattform Consumer Behavior“ vorgestellt in der dieses Nutzungsverhalten näher untersucht wurde.

Laut dieser Studie wechseln bereits heute 90 % der Nutzer zwischen den verschiedenen Geräten um einen einzelnen Vorgang abzuschließen. Interessant ist dabei, dass schon jetzt das Smartphone der Ausgangspunkt für die meisten Internetaktivitäten ist.

Die Herausforderung für Unternehmen ist es also den Nutzern ein konsistentes Nutzungserlebnis über alle Endgeräte hinweg zu bieten. Außerdem ist darauf zu achten, dass man dem Kunden einen möglichst einfachen Weg bietet die Informationen von einem Gerät zum anderen mitzunehmen bzw. die Information auf allen Geräten zu finden. Es wäre doch schade, wenn ein Kunde mit seinem Smartphone auf ihr Produkt gestoßen ist, es Abends am PC kaufen möchte, es aber über die Suche nicht findet und schließlich ein Konkurrenzprodukt kauft…

Infografik zur Nutzung von multi-screens

Smartphone Ausgangspunkt der meisten Internetnutzungen

Mobile Payment – Telekom geht nächsten Schritt

Die Deutsche Telekom hat gestern in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, ab sofort mit dem Technologie- und Finanzdienstleister Wirecard AG zusammen an der Umsetzung ihrer Mobile Payment-Strategie zu arbeiten.

Im Rahmen dieser strategischen Zusammenarbeit realisiert Wirecard für die Telekom die technischen Prozesse für die Herausgabe der Telekom-MasterCard Bezahlkarte und unterstützt auch bei der Zahlungsabwicklung. „Mit Wirecard haben wir den besten Partner für das Karten-Management sowie die technische Abwicklung gefunden und haben den nächsten Schritt auf dem Weg zum Aufbau des Ökosystems rund um das mobile Bezahlen gemacht. Beim Spezialisten Wirecard liegt die technische Umsetzung von Zahlung im Internet, im stationären Handel und natürlich mit mobilen Endgeräten in kompetenten und erfahrenen Händen und wir können uns auf unser eigentliches Kerngeschäft konzentrieren“, erläutert Peter Vesco, Senior Vice President Business Unit Payment der Telekom.

Diese Zusammenarbeit stellt nicht nur die technische Basis für die Bezahlkarte dar, die Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt kommen wird, sondern erstreckt sich auch auf den für 2013 geplanten Launch der mobilen Brieftasche der Telekom.

„Wir freuen uns, dass sich die Telekom für eine langfristige Zusammenarbeit mit uns entschieden hat. Als technischer Dienstleister sind wir ideal positioniert, um die notwendigen Prozesse wie Echtzeiterstellung von Karten, Zahlungsabwicklung und weitere Zusatzdienstleistungen für Mobile Payment bereitzustellen“, sagt Dr. Markus Braun, CEO bei der Wirecard AG und fährt fort: „Als innovativer Lösungsanbieter für die Telekommunikationsindustrie bieten wir eine hohe Dienstleistungstiefe für Mobile Payment Services – von klassischen und kontaktlosen Karten über Sticker auf NFC-Basis, bis hin zur Echtzeit-Provisionierung von virtuellen Karten in NFC-fähige Smartphones.“

SMS stirbt aus – Nachfolger Joyn in den Startlöchern

Nach Information der Nachrichtenagentur dpa wird Vodafone den Nachfolger der SMS bereits im Mai in Deutschland an den Start bringen. Zunächst soll das Spitzenmodell Samsung Galaxy SII mit „Joyn“ ausgerüstet werden.

Joyn ist der internationale Markenname für den Multimedia-Standard RCS-e, den der internationale Verband der Mobilfunkanbieter (GSMA) auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt hat.

RCS-e ermöglicht Funktionen wie Chats, Videotelefonie, Gespräche und den Versand von Dateien. Wobei die gesamte Kommunikation über das Internet stattfindet. Damit reagieren die Mobilfunkbetreiber auf die zunehmende Konkurrenz wie WhatsApp, Google Talk oder iChat, mit denen ähnliche Funktionen bereits heute über das Internet verfügbar sind.

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+Christian Bolz

@futurezone.at

Wissenschaftler drucken RFID Tags auf Papier

RFID (Radio Frequency Identification) Tags sind aus einer Vielzahl moderner Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere Prozesse in der Logistik und Lagerwirtschaft können durch RFID Tags effizienter gesteuert werden.

Laut einer Pressemitteilung der Universität Montpellier ist es einem Team aus Wissenschaftlern rund um Camille Ramade gelungen diese RFID Tags erstmals auf Papier zu drucken.

Hierzu verwenden sie statt Kupfer oder Silber, das heute überwiegend genutzt wird, Aluminium. Dies kann dünner aufgetragen werden, was die Kosten reduziert und die Einsatzmöglichkeiten erhöht. So können durch dieses Verfahren auch gewöhnliche Produktverpackungen leicht mit RFID Tags ausgestattet werden. Selbst der Einsatz auf Flyern und Broschüren könnte damit wirtschaftlich abgebildet werden. Perspektivisch können dadurch Barcodes und QR-Codes ersetzt werden.

@via tech2

Starbucks crossmediale Kampagne mit QR-Code und SocialMedia-Integration

Starbucks hat eine neue QR-Code-Kampagne gestartet, bei der die Kunden dazu aufgefordert werden Ihre Lieblingsröstung zu bewerten. Was können wir aus dieser Kampagne lernen?

1. Aktivierung

Starbucks setzt bei dieser Kampagne auf eine Cross-Mediale Aktivierung, d.h. es wurden Flyer verteilt, mit denen die Aktion kurz erklärt wird. Neben dem QR-Code enthält dieser Flyer noch einen Coupon, den man bei seinem nächsten Besuch in einer Filiale der Kette abgeben kann.
Der Kunde wird also zum einen zum Mitmachen an der eigentlichen QR-Code-Kampagne und gleichzeitig über einen gefühlten Belohnungsmechanismus zum nächsten Kauf animiert.
Drei Punkte finde ich hier besonders wichtig:
a.) der Flyer enthält nur minimalen Text
b.) der QR-Code vereinfacht den Prozess (schön ist, dass er grafisch individualisiert wurde)
c.) der Kunde wird gefühlt für sein Handeln belohnt

Crossmedialer Flyer mit QR-Code

2. Landing Page

Scannt der Kunde den QR-Code wird er direkt auf eine Kampagnenseite weitergeleitet. Das Wichtige an dieser Seite ist, dass sie speziell für den Zugriff durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets optimiert ist. Nichts wäre ärgerlicher, als an einer Mobile Kampagne teilzunehmen und dann auf einer „normalen“ Website zu landen…
Hier sind also zwei Punkte besonders wichtig:
a.) der Kunde wird direkt auf eine Kanpagnenseite geleitet und nicht einfach auf Starbucks.com
b.) die Website ist Mobile-Optimiert

Mobile-Optimierte Website

3. Streuung der Kampagne durch Social-Media-Integration

Ihnen ist wahrscheinlich direkt das Facebook-Logo im Vote-Button aufgefallen, oder?
Starbucks hat hier etwas wirklich schlaues umgesetzt. Der Kunde muss die Abstimmung über seinen Facebook-Account durchführen, was dazu führt, dass seine Teilnahme an der Kampagne in seinem Facebook-Stream erscheint. Somit sehen all seine Facebook-Kontakte automatisch den Markennamen und dass es hier eine Kampagne gibt. An dieser Kampagne können die Kontakte selbstverständlich auch direkt aus dem Stream zugreifen und teilnehmen.
Starbucks gelingt es dadurch die Streuung der Kampagne enorm zu vergrößern und dass bei minimalsten Kosten.

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+Christian Bolz

W-Lan in allen ICE bis 2014

Die mobile Kommunikation bekommt einen weiteren Punkt an dem Sie sich entfalten kann – die Zugreise.

Deutsche Bahn plant alle ICE mit W-Lan auszustatten

Wie die Deutsche Bahn in einer Presseinformation mitteilt, sollen gemeinsam mit der Deutschen Telekom, bis 2014 neben den bestehenden 69 Zügen weitere 185 ICEs mit W-Lan-Hotspots ausgerüstet werden. Den Beginn markiert die Strecke Mannheim-Basel, die bereits Anfang 2012 mit mobilem Internet versorgt werden soll. Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr sagt dazu „Der Internetzugang mit hoher Qualität im ICE ist für viele unserer Kunden ein wichtiger Faktor bei Ihrer Entscheidung für die Bahn. Denn wie kein anderes Verkehrsmittel bieten wir optimale Bedingungen, um die Reisezeit sinnvoll zu nutzen.“

@mobile-zeitgeist.com   @mobilbranche.de

Facebook: Mobile Werbung ab März?

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg heute meldet, plant Facebook den Start in das mobile Werbegeschäft. Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei nicht näher genannte Experten.

So soll voraussichtlich ab Ende März die Einblendung von Werbung in die News Feeds möglich sein. Das würde dazu führen, dass Nachrichten von Freunden mit Werbeangeboten verschmelzen würden.

Facebook könnte hierbei die Tatsache nutzen, dass das Unternehmen über eine Vielzahl an Informationen zu den möglichen Werbekunden verfügt. Dadurch könnten die Werbeeinblendungen sehr fein auf potentielle Kunden abgestimmt werden.

Es bleibt allerdings abzuwarten ob das Unternehmen tatsächlich diesen Schritt geht, da diese Art der Werbeeinblendung auch die Gefahr mit sich bringt bestehende Nutzer zu verärgern und schließlich zu verlieren.

Kataloge werden digital mit Google catalogs

Wie der Internetkonzern Google in seinem Blog bekanntgab hat das Unternehmen einen neuen Service mit dem Name Google catalogs gelauncht. Vorerst ist dieser zwar noch nicht in Deutschland verfügbar, doch könnte er auch hierzulande für Bewegung im Mobile Marketing sorgen.

Die dazugehörige App ist für Android-Tablets und das iPad optimiert und kann in den USA über den Android Market und den App Store bezogen werden.

Unternehmen die ihren Katalog in Google catalogs anbieten möchten können diesen kostenfrei einstellen. Dadurch dürften auch kleinere Unternehmen die Chance haben einen Zugang zum Mobile Marketing zu erhalten.

Interessant ist, dass die Kataloge multimedial aufgewertet werden können und die Kunden auch direkt die Möglichkeit haben aus dem Katalog heraus, entweder den nächsten Store zu finden, oder das Produkt direkt online zu kaufen.

Produktabbildung Google catalogs

Google catalogs

Mobile Commerce spielt im Weihnachtsgeschäft 2011 noch kaum eine Rolle

Während in diesem Weihnachtsgeschäft schon deutlich die wachsende Bedeutung des Internets zu spüren ist, spielt laut Internetbenutzeranalyse W3B, Mobile Commerce in Deutschland aktuell noch keine große Rolle.

Während 56,3 % der Befragten angaben mittels PC oder Laptop nach Geschenken zu suchen und 47,7 % auf diesem Weg Ihre Geschenkeinkäufe erledigen wollen, suchen über das Smartphone bisher erst 15 %. Mit dem Smartphone Geschenke kaufen, wollen derzeit erst 7,8 %.

Trendsetter im Mobile Commerce sind laut der Studie Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, die ein höheres Einkommen beziehen und überdurchschnittlich karriereorientiert sind.

Wie ich finde ist dieses Ergebnis nicht verwunderlich, wenn man bedenkt wie gering die Anzahl der verfügbaren Mobile Websites ist. Wenn wir hier eine Veränderung erfahren wollen, müssen wir den Kunden eine vernünftig nutzbare Möglichkeit anbieten.