Erste Augmented Reality Anzeige der Energiebranche gestartet

Als begeisterter Augmented Reality-Fan hab ich die Technik jetzt natürlich auch im eigenen Unternehmen eingesetzt. Da Augmented Reality in der Werbung ja noch ein ganz neues Thema ist, haben wir auf bestehende Materialien zurückgegriffen und rund um diese eine neue Kampagne aufgebaut.

Anzeigenmotiv der Augmented Reality Anzeige der Erdgas Südwest GmbH

Wir starten mit der Schaltung der Kampagne in der Mai-Ausgabe der süddeutschen IHK-Magazine. Wer die Anzeige „Werden Sie Weltverbesserer“ von Erdgas Südwest mit seinem Smartphone oder Tablet-PC scannt, erfährt interaktiv, dass das Weltverbessern in den eigenen vier Wänden beginnt. Auf alle Weltverbesserer wartet zudem ein weiteres digitales Feature: Bei der Verlosung von Erdgas Südwest können die Nutzer einen hochwertigen Designklassiker, den aus recycelter Wellpappe gefertigten „Wiggle Side Chair“ von Vitra, gewinnen. Im Anschluss an die gute Tat kann man darüber hinaus auf Facebook andere motivieren, ebenfalls Weltverbesserer zu werden.

Mir gefällt daran, dass die Anzeige gleich mehrere Kanäle miteinander kombiniert. Augmented Reality verhilft den klassischen Medien zu neuem Schwung und verknüpft sie mit der zukunftsträchtigen digitalen Welt. Durch diese Interaktionsform können wir neue Maßstäbe in unserer Markenkommunikation setzen und gleichzeitig den Nutzern ein unterhaltsames und informatives, multimediales Erlebnis bieten.

Probieren Sie es selbst aus! So einfach geht es:

1. Kostenlos die junaio-App aus dem App Store oder dem Play Store laden.

2. Im junaio-Menü das Feld Scan anwählen und die Weltverbesserer Anzeige scannen.

3. Über den Button Channel suchen die Suche nach dem Erdgas Südwest-Channel aktivieren.

4. Den Erdgas Südwest Channel auswählen, das Gerät über die Anzeige halten und Weltverbesserer werden!

Der Erdgas Südwest AR-Channel wurde mit der Augmented Reality Anwendung junaio in Zusammenarbeit mit dem Münchner Unternehmen metaio erstellt.
www.youtube.com/user/metaioAR

Weitere Informationen rund um das Thema Weltverbesserer finden Sie unter www.erdgas-suedwest.de/weltverbesserer und auf unserer Facebook-Fanpage www.facebook.com/erdgassuedwest

Was ist Augmented Reality?

Der Begriff Augmented Reality steht für die Erweiterung der Realität durch digitale Informationen. Das heißt, dass beispielsweise beim Betrachten eines Kunstwerks in einem Museum das Smartphone zeitgleich Informationen über das Leben des Künstlers anzeigt oder ein Video startet, in dem der Kurator das Werk erklärt.

Für die Werbewirtschaft bietet Augmented Reality nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. So können Möbelhersteller ihre Produkte über Augmented Reality zur Verfügung stellen, sodass sich der Kunde in seiner Wohnung ansehen kann, wie das Möbelstück zur restlichen Einrichtung passt. Aber auch die einfache gedruckte Werbeanzeige lässt sich auf vielfältige Weise erweitern, indem sie als Türöffner zum eigenen Online-Shop, als Brücke zu den Social-Media-Kanälen, für Gewinnspiele oder als Plattform für das Imagevideo des Unternehmens dient. Oder eben alles auf einmal in einer integrierten Kampagne wie im Fall der Erdgas Südwest.

+Christian Bolz

Starbucks crossmediale Kampagne mit QR-Code und SocialMedia-Integration

Starbucks hat eine neue QR-Code-Kampagne gestartet, bei der die Kunden dazu aufgefordert werden Ihre Lieblingsröstung zu bewerten. Was können wir aus dieser Kampagne lernen?

1. Aktivierung

Starbucks setzt bei dieser Kampagne auf eine Cross-Mediale Aktivierung, d.h. es wurden Flyer verteilt, mit denen die Aktion kurz erklärt wird. Neben dem QR-Code enthält dieser Flyer noch einen Coupon, den man bei seinem nächsten Besuch in einer Filiale der Kette abgeben kann.
Der Kunde wird also zum einen zum Mitmachen an der eigentlichen QR-Code-Kampagne und gleichzeitig über einen gefühlten Belohnungsmechanismus zum nächsten Kauf animiert.
Drei Punkte finde ich hier besonders wichtig:
a.) der Flyer enthält nur minimalen Text
b.) der QR-Code vereinfacht den Prozess (schön ist, dass er grafisch individualisiert wurde)
c.) der Kunde wird gefühlt für sein Handeln belohnt

Crossmedialer Flyer mit QR-Code

2. Landing Page

Scannt der Kunde den QR-Code wird er direkt auf eine Kampagnenseite weitergeleitet. Das Wichtige an dieser Seite ist, dass sie speziell für den Zugriff durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets optimiert ist. Nichts wäre ärgerlicher, als an einer Mobile Kampagne teilzunehmen und dann auf einer „normalen“ Website zu landen…
Hier sind also zwei Punkte besonders wichtig:
a.) der Kunde wird direkt auf eine Kanpagnenseite geleitet und nicht einfach auf Starbucks.com
b.) die Website ist Mobile-Optimiert

Mobile-Optimierte Website

3. Streuung der Kampagne durch Social-Media-Integration

Ihnen ist wahrscheinlich direkt das Facebook-Logo im Vote-Button aufgefallen, oder?
Starbucks hat hier etwas wirklich schlaues umgesetzt. Der Kunde muss die Abstimmung über seinen Facebook-Account durchführen, was dazu führt, dass seine Teilnahme an der Kampagne in seinem Facebook-Stream erscheint. Somit sehen all seine Facebook-Kontakte automatisch den Markennamen und dass es hier eine Kampagne gibt. An dieser Kampagne können die Kontakte selbstverständlich auch direkt aus dem Stream zugreifen und teilnehmen.
Starbucks gelingt es dadurch die Streuung der Kampagne enorm zu vergrößern und dass bei minimalsten Kosten.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, freue ich mich, wenn Sie ihn fleißig teilen und dazu einen der unten aufgeführten SocialMedia-Buttons verwenden 🙂 Danke!
Auch Kommentare und Diskussionen sind erwünscht!

+Christian Bolz

Net-a-Porter Augmented Reality Kampagne

Luxusartikel mittels Augmented Reality verkaufen? Warum nicht!

Das dachte sich wohl auch das Modelabel Net-a-Porter und verklebte unter dem Titel „The Window Shop“ kurzerhand die gesamte Schaufensterfläche mit Abbildungen seiner Produkte.

Dank der dazugehörigen Net-a-Porter iPhone/iPad App, die vermutlich eine White-Label-Version der Augmented Reality APP Aurasma ist, können Interessenten die Produkte zum Leben erwecken und auch gleich kaufen. Wie das dazugehörige Video zeigt, ist es der Marke damit gelungen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und auch tatsächlich direkt Artikel zu verkaufen.

Wenn Euch der Artikel gefällt, freue ich mich auf einen Klick auf „Gefällt mir“ und/oder „+1″…

@Mashable  @Cherryflava

+Christian Bolz

Domino’s Pizza setzt Augmented Reality Poster ein

Mit Augmented Reality eine Pizza bestellen? Kein Problem. Die Amerikanische Pizzakette Domino’s Pizza hat eine Augmented Reality Kampagne gestartet bei der genau das möglich wird.

An mehr als 6.000 Plakaten die in ganz Großbritannien verteilt sind, können die Kunden die neuen Mobile Marketing Services testen. Das Unternehmen setzt dabei auf die Augmented Reality App Blippar.

Augmented Reality Kampagne Plakat der Pizaakette Dominos

Doch nicht nur Pizza lässt sich über diesen Weg bei Domino’s bestellen. Viel eher gibt das Unternehmen den Kunden die Möglichkeit mittels Augmented Reality ein großes Spektrum mobiler Services abzurufen. So kann man sich direkt aus der Anwendung heraus mit dem Unternehmen auf Facebook verknüpfen, das nächste Restaurant der Kette finden, sich die Speisekarte ansehen, oder die Unternehmens-App downloaden.

Mobile App zur Augmented Reality Kampagne von Dominos Pizza

Wie ich finde ein sehr interessantes Beispiel wie man heute bereits Augmented Reality wirklich sinnvoll einsetzen kann.

via @mobilecommercedaily.com; @adweek.com

 

Grafisch individualisierte QR-Codes selbst erstellen

QR-Codes müssen nicht langweilig aussehen. Mit einfachen Mitteln können die QR-Codes grafisch individualisiert werden.

Nachdem Sie in den ersten drei Teilen meiner Serie zum Thema QR-Codes bereits erfahren konnten 1.) Was ein QR-Code ist, 2.) Wie man einen QR-Code entschlüsseln kann und  3.) Wie man einen QR-Code selbst erstellen kann, möchte ich Ihnen heute die Möglichkeit vorstellen, einen QR-Code grafisch zu individualisieren.

Um unseren QR-Code grafisch zu individualisieren, nutzen wir die Eigenschaft der Codes, dass Informationen redundant abgebildet werden. Wie im ersten Teil der Serie beschrieben können dadurch QR-Codes fehlerfrei gelesen werden, auch wenn bis zu 30% des Codes nicht lesbar sind. Wichtig ist dabei, dass beim Erstellen des QR-Codes der Fehlerkorrekturlevel H gewählt wird.

Die Fehlerkorrektur macht es möglich, dass man zum Beispiel eine kleine Grafik (wie ein Logo) einfach über den QR-Code legen kann.

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes - Schachtelschmiede.de

Beispiel eines grafisch individualisierten QR-Codes

Dieses Beispiel kann selbst mit einer Software wie PowerPoint in wenigen Minuten realisiert werden. Selbstverständlich kann man das ganze auch etwas aufwändiger gestalten, indem man das schwarze Raster farbig einfärbt und die Kanten abrundet…

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

Linkorama.ch verwendet einen farbig individualisierten QR-Code mit abgerundetem Raster

oder man den QR-Code in einen interessanten Kontext einbettet….

Themenbezogener QR-Code in einem eingebetteten Kontext

Das Japanische Rote Kreuz nutzt einen themenbezogenen QR-Code in einem eingebetteten Kontext

+Christian Bolz

Augmented Reality und QR-Codes bringen Mehrwert auf CD-Verpackung

Die Band „Jive Talk“ zeigt, wie man Augmented Reality (AR) und QR-Codes intelligent nutzen kann, um seinen Fans ein besonderes Erlebnis zu bieten.

Auf Ihrer neuen CD-Verpackung nutzt die kanadische Band gleich zwei interessante Technologien um Ihr Album aufzuwerten.

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Beim Aufklappen der CD Verpackung erscheint ein Augmented Reality Marker

Klappt man die Verpackung auf, erscheint ein Augmented Reality Marker. Hält man diesen an einen Computer mit integrierter Kamera und einem AR-Browser, kann man die Band virtuell zum Leben erwecken.

Augmented Reality erweckt die Band Jive Talk zum Leben

Die Band erwacht dank Augmented Reality zum Leben

Das ist ja schon recht interessant doch geht die Band noch einen Schritt weiter, indem Sie im Booklet die Köpfe der vier Bandmitglieder zeigt auf deren Mund ein QR-Code aufgedruckt ist.

QR-Codes auf CD-Verpackung lassen Band singen

QR-Codes scannen und die Band beginnt zu singen

Scannt man diesen und legt das Smartphone auf die Markierung, öffnet sich ein Video mit einem animierten Mund des jeweiligen Bandmitglieds. So kann man die Jungs Ihren Song spielen lassen.

@packagingoftheworld  @augmentedadvertising

BMW setzt Augmented Reality für Personalmarketing ein

Ganz neue Wege im Personalmarketing geht der Münchner Autobauer BMW. In einer am vergangenen Samstag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Stellenanzeige setzte das Unternehmen Augmented Reality ein.

Interessenten können mit Ihrem Smartphone oder Tablet über die Augmented Reality App „Aurasma Lite“ die kostenfrei im App-Store erhältlich ist die Anzeige zum Leben erwecken.

Durch den Einsatz von Augmented Reality in der Anzeige konnte eine Kombination aus Print und Online geschaffen werden, mit der sich das Unternehmen als interessanter, da innovativer Arbeitgeber von den gewöhnlichen Anzeigen der Wettbewerber abhebt. 

BMW hat damit einen, wie ich finde, richtig guten Weg gefunden um technikaffine, gut ausgebildete Menschen auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Wir dürfen gespannt sein, wie der Wettbewerb auf diesen Vorstoß in das mobile Zeitalter mit Augmented Reality reagiert.

Sie möchten mehr über Augmented Reality erfahren? Hier geht es zum Artikel:

Was ist eigentlich Augmented Reality?

BMW nutzt Augmented Reality in Stellenanzeige

Stellenanzeige BMW - Augmented Reality Kampagnenbeispiel

MasterCard und mFoundry – Gemeinsamer Schritt in Richtung MobilePayment

MasterCard verstärkt sein Engagement im Bereich des MobilePayment.

Wie mFoundry und MasterCard am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten, wird es künftig eine Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geben um das MobilePayment international zu stärken. Dazu soll die MasterCard PayPass-Technologie mit der mobilen Bezahlplattform von mFoundry verknüpft werden.

Was ist PayPass?

PayPass ist ein „tap to pay-“ System. Es geht also darum, dass man mit einem bestimmten Medium, wie der MasterCard mit integriertem PayPass, oder dem Smartphone lediglich durch Berührung bezahlen kann. Das System basiert auf dem Prinzip der Near Field Communication (NFC). Dadurch entfällt das „durchziehen“ der Kreditkarte am Lesegerät, was den gesamten Bezahlvorgang beschleunigen soll. MasterCard wirbt auf seiner deutschen Homepage damit, dass Beträge bis 25€ ohne Eingabe einer PIN und ohne Unterschrift beglichen werden. Hierin sehe ich persönlich zumindest ein gewisses Risiko im Einsatz des Systems.

Was macht mFoundry?

Das Unternehmen mFoundry ist auf mobile Bezahlsysteme spezialisiert. Ein sehr gutes Beispiel, das auch sehr gut aufzeigt wie Mobile Marketing nutzerfreundlich und zielorientiert eingesetzt werden kann, ist die Starbucks Card Mobile bei der mFoundry das Bezahlsystem integriert hat. Mit diesem System ist es möglich, mittels Kreditkarte sein Starbucks-Guthaben aufzuladen, Ladestände zu kontrollieren, seine Transaktionen einzusehen und direkt in der Filiale mit dem Handy zu bezahlen.

Worin liegt die Chance der Zusammenarbeit?

Wen man sich die beiden Geschäftsmodelle ansieht, ergibt sich aus meiner Sicht, für die Unternehmen aus der Kooperation die Chance, die PayPass-Funktion von der Kreditkarte auf ein Smartphone mit NFC-Unterstützung zu holen und damit ohne den Umweg zuvor ein Guthaben aufladen zu müssen direkt bezahlen zu können. Schön fände ich es, wenn man dabei die PIN-Eingabe am Display des Smartphones zur Voraussetzung machen würde, um das für mich vorhandene Risiko aufzuheben.

 

 

Nutzerfreundlichkeit im Mobile Marketing

Gestern hatte ich ja in meinem Artikel – Deutsche Marketer verschenken Marktanteile im Mobile-Web – aufgezeigt, dass Mobile Marketing von den Konsumenten noch kaum genutzt wird, da die Nutzerfreundlichkeit der Angebote oftmals nicht den Erwartungen entspricht. Das muss allerdings nicht so sein. Es gibt keine technischen Gründe weshalb wir den Konsumenten hier keine vernünftigen Lösungen anbieten können.

Als kleine Anregung habe ich hier mal eine Beispielanwendung die zeigt, dass Mobile Marketing durchaus nutzerfreundlich gestaltet werden kann und vor allem, dass man hier ein unmittelbares Kauferlebnis schaffen kann. Interessant ist an diesem Beipiel auch der Einsatz von NFC (Near Field Kommunikation). der die Gesamtanwendung noch einfacher und schneller zu einem Benutzererlebnis werden lässt. Mich würde Ihre Meinung zu diesem Beispiel sehr interessieren. Könnten Sie sich eine ähnliche Anwendung für Ihr Unternehmen vorstellen?

BrandTable Concept from S_Digital on Vimeo.

Kreative Bewerbung mit QR Code

Heute habe ich ein sehr interessantes Beispiel für Sie, das sehr gut zeigt, wie krativ man einen QR Code einsetzen und damit Print und Media verknüpfen kann. Mashable zeigt hier das Beispiel von Victor Petit der nach einer Praktikantenstelle gesucht hatte.
Statt einer gewöhnlichen Bewerbung hat er auf die Rückseite seines Lebenslaufs ein vollflächiges Bild seines Gesichts gedruckt. Auf den Mund hat er einen QR Code gelegt. Scannt man diesen QR Code und legt sein Smartphone auf die markierte Stelle öffnet sich ein Video und Victor spricht einen direkt an.

QR CODE – Content-rich Resume from Victor petit on Vimeo.

Just a creative way to use QR codes on a intern resume.

http://www.victorpetit.fr (Sup de Pub Student, Paris, France).

http://fr.linkedin.com/in/victorpetit

Music : Mount kimbie – Before i move off